Montag, 14. September 2015

Holunder

... beim Nachbarn vom Buschbaum stiebitzt. ...
... Die Beeren waren reif zur Ernte *smile* und ich konnte nicht widerstehen ...
... Gelee mit Holunder/Apfelsaft - Fein pürrierte Pflaumenmarmelade - aufgepeppt mit Passionsfrucht und Holunderbeeren und Apfelgelee. ...
... Die Tage gibt es sicher noch Saft/Sirup - gut gegen Erkältung und sehr lecker über Griesbrei :). ...

... Wusste ich noch nicht ...
Heiliger Baum so wurde Holunder im Mittelalter genannt. Das umhacken eines Holunders galt damals sicherer Tod. Holunder gehörte in jeden Hausgarten. Hippokrates empfahl Holunder gern als gynäkologisches und harntreibendes Mittel. Die Blätter wurden als Umschläge bei Geschwüren und Entzündungen verwendet und ein aus den Wurzeln gewonnener Wein sollte gegen Wassersucht und Schlangenbisse helfen. Frauen benutzen die schwarzen Beeren zum Haare färben. Bei Steinzeit- Ausgrabungen in der Schweiz wurden sogar in Speiseresten Holundersamen nachgewiesen. Also wurden bereits sehr früh die Genüsse von Holunder genutzt. (http://www.karlabunjes.de) 

Pflaumenmarmelade
500g entkernte Pflaumen
1 Passionsfrucht
1 reife Nektarine
200-400ml Holunderbeersaft = Menge zum Auffüllen auf 1 kg
1 Paket 2:1 Zucker

Die Früchte feinpürrieren, den Saft und den Zucker dazu. Nach Rezept sprudelnd aufkochen, in Gläser abfüllen und genießen.

1 Kommentar:

  1. Mhhh, ich mag den schwarzen Holunder auf jede Art und weise. Auch der Blütenduft im Sommer ist betörend fein.

    LG, Brigitte

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Vielen Dank für Deine nette Nachricht!
Ich freu mich sehr darüber!